Bäume oder auch Sträucher, die auf einer Grenze stehen werden als Grenzbaum/Strauch bezeichnet. Rund um ihre Pflege und Nutzung entspinnt sich immer wieder nachbarschaftlicher Streit, so dass sich neben dem BGB §923 auch diverse Gerichtsurteile mit ihnen beschäftigen.

Bäume, die als Grenzpunkte für offizielle Grenzen gelten, nennt man Markbaum. So zum Beispiel die Carlsbuche in Nordrhein-Westfalen.

Das Passieren eines solchen Baumes ist ein guter Moment, um die überschrittenen, auch inneren Grenzen symbolisch hinter sich zu lassen.

Darum lade ich ein, auf dem kommenden Garlstorfer Kunstfest, 2. – 4.09.2016

Grenzen wirklich mal los zu werden.

Der Grenzbaum steht in der Hanstedter Landstraße 1

Werdet Eure Grenzen los!

In Form von Symbolen für das zurückgelassene ebenso wie für das vorgefundene.

Schuhe denen man entwachsen ist, Schulzeugnisse, Eheringe, Glaubenssätze, …

Lasst Eure Grenzen los und an diesem Baum zurück.

Britta Chr. Keller